Durch das enge Tal wurden nicht nur die Ausdehnung in der Breite und damit die Anzahl der Gleise eingeschränkt. Ungünstig war auch die Steigung der Talsohle, da die Bahnhofsgleise eben verlegt werden mussten. Um eine horizontale Lage zu erreichen, führte man die Gleise am Ende des Bahnhofes in einen Einschnitt, während die Einfahrt aufgeschüttet wurde. Die erhöhte Lage der Einfahrt machte eine 150 m lange Rampe mit einer Steigung von 1 :33 erforderlich. Sie begann an dem Bahnübergang mit der Altenberger Straße und endete kurz vor der Spitzenweiche. Anfangs bestanden die Gleisanlagen aus den beiden Bahnsteiggleisen, dem Umfahrgleis, den beiden Lokschuppengleisen sowie aus einem Abstellgleis. Die Gleise wurden in einer S-förmigen Kurve um die nahezu auf einer Linie liegenden Hochbauten herum geführt. Es waren sechs Weichen mit rechtem Abzweig und eine mit linkem Abzweig eingebaut. Am Bahnhofsende liefen alle Gleise zu einem Stumpfgleis zusammen, das in einem Einschnitt endete. Die Länge der Bahnsteiggleise war mit ca. 85 m sehr gering bemessen. Vom Umfahrgleis zweigte das Zufahrtsgleis zum Lokschuppen ab, das sich erst innerhalb des Lokbahnhofes gabelte. An Hochbauten wurden an der Altenberger Straße ein Empfangsgebäude, ein Güterschuppen, ein Freiabtritt und ein Nebengebäude errichtet. Am Berghang baute man einen Lokschuppen sowie zwei Beamtenwohnhäuser.
 

 
     
     
     

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