An der nördlichen Stirnseite des Güterschuppens war das für einen Endbahnhof viel zu gering bemessene Empfangsgebäude angebaut. Das verputzte Bauwerk besaß anfangs zwei gleich große Räume, zum einen den Dienstraum, der sich auf der Seite des Güterschuppens befand und von diesem auch durch eine Tür erreichbar war. Die andere Hälfte stand den Reisenden als Wartehalle zur Verfügung. Durch zwei Schalterfenster wurden Fahrkarten vom Dienstraum aus verkauft. Da der Warteraum im Empfangsgebäude für das ständig steigende Fahrgastaufkommen nicht mehr ausreichte, wurde 1895 eine hölzerne offene Wartehalle an das Empfangsgebäude angebaut. Auf der Gleis- und der Stirnseite war die Halle offen, das Dach stützte sich auf Holzsäulen ab. Auf der Straßenseite wurde es von einer Holzwand getragen.

 
 
 
 
 
   

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